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Ernährungslexikon

Kennen Sie Carotin und Folsäure? Möchten Sie mehr über Vitamine und Mineralstoffe wissen? In unserem Ernährungslexikon finden Sie die wichtigsten Informationen zu Eiweiß, Kohlenhydraten, Fett, Vitaminen und Mineralstoffen. Außerdem klärt das Lexikon auf über die Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln. Insgesamt bietet unser Nachschlagewerk zahlreiche Fachbegriffe und Ernährungs-irrtümer und gibt wertvolle Tipps für eine ausgewogene Ernährung. Klicken Sie sich einfach durch die Welt der Ernährung.

 

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Carrageen

In der Lebensmittelindustrie wird Carrageen als Geliermittel für Schlankheits- und Light-Produkte und als Verdickungsmittel in Milchprodukten, Eiscreme, Pudding- und Dessertpulver, Ketchup und Süßigkeiten eingesetzt. Der unverdauliche Stoff wird vom Körper nicht aufgenommen. Carrageen ist als Lebensmittelzusatzstoff mit der Nummer E 407 zugelassen. Vom häufigen Verzehr ist abzuraten. In Säuglings-nahrung und Kinderlebensmitteln sollte auf den Zusatzstoff besser verzichtet werden. Nach der Europäischen Öko-Verordnung ist das Dickungsmittel für Bio-Lebensmittel zugelassen und wird auch in der Kosmetikindustrie (Zahnpasta) verwendet.

Der aus Rotalgen gewonnene Stoff kann eine abführende Wirkung haben und steht im Verdacht Allergien auszulösen. Darüberhinaus kann bei höherer Dosis die Aufnahme von Mineralstoffen (Kalium) behindert werden. Abgebaute Carrageene (kleine Moleküle) können die Darmschleimhaut schädigen und Geschwüre verursachen. Sie sind für Lebensmittel nicht zugelassen.



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Folsäure

Die Folsäure, häufig auch als Vitamin B9 oder B11 bezeichnet, muss als essentielles Vitamin, welches der menschliche Organismus nicht selbst herstellen kann, mit der Nahrung aufgenommen werden. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 400 µg (Mikrogramm). Ein Folsäuremangel kann bei übermäßigem Alkoholkonsum, Lebererkrankungen oder Erkrankungen des Dünndarms auftreten. Bei Frauen ist eine ausreichende Folsäureversorgung vor allem in den ersten Wochen einer Schwangerschaft von besonderer Bedeutung. Bei einem Mangel in der Embryonalentwicklung kann eine Neuralrohrerkrankung wie Spina bifida (offener Rücken) begünstigt werden.

Folsäure reagiert empfindlich gegenüber Hitze, Licht (besonders UV-Strahlung), Sauerstoff und Wasser (eher geringer). Daher sollten kurze Lager- und Kochzeiten beachtet werden. Auch intensive Sonnenbestrahlung der menschlichen Haut reduziert die Folsäure (Vitaminverlust) im Körper. Zu den natürlichen Folsäure-lieferanten gehören Weizenkeime (400 µg/100g) sowie Kalbs- und Geflügelleber (100 µg/100g). In geringeren Mengen ist das Vitamin auch in Spinat, Tomaten, Kartoffeln, Grünkohl, Brokkoli, Rosenkohl, Spargel, Karotten und auch im Eigelb, Fisch, Fleisch, diversen Nüssen, Obst und Vollkornprodukten enthalten.



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